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Herzlich willkommen auf der Homepage von

Dr. rer. nat. Kurt Theodor Oehler

Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
und Fachbuchautor


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          "Der Bund"
  Samstagsinterview vom 6. August 2016

         Wer eine normale Erziehung erlebt hat, wird nicht Terrorist

               Interview: Bernhard Ott


               Samstagsinterview 1. Seite
               Samstagsinterview 2. Seite







       "Aargauer Zeitung"
             (Ausgabe vom 01.01.2017) 
                  Text von Sabine Kuster      

                
Der Mann und das Haus
              copyright: Pascal Meier

Textauszug:


Die Villa Oehler bleibt als einziges altes Wohnhaus im neuen Aeschbachquartier in Aarau stehen. Kurt Theodor Oehler hätte einst in die ehemalige Firma Oehler AG, eine Maschinenfabrik, eintreten sollen. Stattdessen wurde er Psychotherapeut. Und schrieb seine Erkenntnisse in einem Buch nieder, in dem er wohl auch eine Antwort auf seine eigenen Kindheitsfragen suchte:

«Die Äpfel vom Baum der Erkenntnis, vom gläubigen Christen zum überzeugten Atheisten». Es ist seine Lebensgeschichte, er rechnet darin mit seinem fundamental-christlichen Elternhaus ab.
Oehler beschreibt die «Versammlungen», die in ihrem Haus stattfanden, die Räume im Parterre waren an diesen Sonntagnachmittagen jeweils voll mit Leuten besetzt. In der Mitte der Prediger. Schon als 10-Jähriger schlich er davon und machte sich spätestens im Biologieunterricht, wo es um Evolution und Genetik ging, seinen eigenen Reim auf die
Es ist wohl kein Zufall, dass Oehlers zweites Buch, welches er dieses Jahr geschrieben hat, den Titel

«Das Loch im Ich» trägt.
Es sind nicht nur seine Erkenntnisse aus 40 Jahren Arbeit als Psychotherapeut, Oehler hat mit diesem Buch wohl auch eine Antwort auf seine eigenen Kindheitsfragen gesucht. Er wollte für die seelischen Prozesse ein Schema finden, «eine einfache Antwort auf schwierige Fragen», wie er selbst sagt.
Depressive, Kriminelle und Terroristen, sie alle hätten ein «Loch im Ich», ein Defizit aus den Kinderjahren oder sogar ein vorgeburtliches: Genetische Defekte, fehlende Elternliebe, fehlende Kontrolle, Krankheiten, Traumas etc. Würden diese Defizite verstärkt, wachse das «Loch im Ich», und am Ende könne ein Mensch dann andere mit sich in den Tod reissen. So wie der Pilot der Germanwings-Maschine es im März 2015 getan hat. «Wer normal aufgewachsen ist, wird nicht Gotteskrieger oder Terrorist», sagt Oehler. Trotz seiner These sieht Oehler die Vergangenheit und das Verhalten der Eltern nicht als Entschuldigung für die Gegenwart. «Erwachsene Menschen sind für sich selbst verantwortlich», findet er, «auch für ihr unbewusstes Handeln.»
Kurt Oehler jedenfalls hat sich emanzipiert von seinem Elternhaus und wurde am Ende Atheist. Im Weg gestanden sind ihm seine Eltern dabei nie. Und sein Onkel Alfred förderte ihn. Alfred Oehler wohnte in der Villa Blumenhalde, wo heute das Zentrum für Demokratie ist. Er blieb Inhaber der Firma, als Kurt Oehlers Vater und seine Tante schon aus der Firma ausgestiegen waren. Kurt Oehlers Familie war später nicht vermögend. Aber Alfred bezahlte dem jungen Neffen das Giessereiingenieurstudium in Aachen, weil er dachte, er könnte sein Nachfolger werden.
Doch nach dem Abschluss studierte Kurt Oehler nahtlos weiter, zuerst Wirtschaftsingenieurwesen und schliesslich Pädagogik und Psychologie. Der Onkel protestierte nicht. Denn die Firma Oehler, die noch 1972 schweizweit führend in computergesteuerter Lagertechnik war, fusionierte mit der Firma Georg Fischer in Schaffhausen, die schon früher Mehrheitsaktionärin war. Dem Onkel wurde damals angedroht, man werde seine Firma kaputtmachen, wenn er nicht verkaufe. Kurz nach der Fusion verloren 400 Angestellte ihren Job. Die Firma Oehler gab es nicht mehr. «Das Unternehmen wurde bis zur letzten Schraube ausgeschlachtet.» So lief das damals.



N e u e r s c h e i n u n g e n:
                                                                
Das Loch im Ich

Warum so viele Menschen unglücklich sind,
            obwohl sie wie in einem Paradies leben              


    


Erscheint im Verlag
Franck & Timme

ISBN 978-3-7329-0275-0

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Die Äpfel vom Baum der Erkenntnis

Vom gläubigen Christen zum überzeugten Atheisten


Die Äpfel vom Baum der Erkenntnis




Erscheint in der Edition
Noack & Block
ISBN 978-3-86813-041-6

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